Martin Wartmann

«Besondere Biere für Freunde und Geniesser sind meine Antwort auf die Monotonie der Büchsenbiere.»
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No. 1 - Barley Wine Bier No. 2 - Bitter Ale No. 3 - Choco Stout No. 4 - Blanche Grand Cru
Mit zum Biergenuss gehört das richtige Glas
Meine Biere trinkt man auf keinen Fall aus traditionellen Biergläsern!
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Schlanke, kleine Gläser sollten es sein. Höchstens 2 dl Inhalt. Am Schönsten natürlich aus dem Originalglas. Und wenn`s kein passendes Bierglas hat nimmt man mit Vorteil ein oben zulaufendes Weinglas.


Mein Bier für Freunde trinkt man nicht alleine!

Man kredenzt es zu Zweit oder Dritt, mit der richtigen Temperatur (10-12 Grad), giesst es sorgfältig und schaumbildend ins Glas, im richtigen Moment zum passenden Gericht. Nach dem Essen, zur feinen Zigarre, zu einer besonderen Gelegenheit, mit dem Partner oder ganz einfach wenn man sich etwas Besonderes gönnen möchte. Und man spricht über das Bier, erklärt den Stil und weiht die Freunde in die Kunst des Verkostens ein "Auge-Nase-Gaumen" heisst die Regel.


alt Mein Bier will richtig verkostet werden !

Das Auge verrät dem Gaumen, was ihn erwartet
  • Die Farbe: von hell über golden, amber, braun bis zum tiefen Schwarz
  • Die Trübung: Glanzklar, opal, leicht trüb bis zum Hefetrüben
  • Der Schaum: er ist bei meinen alkoholhaltigen, obergärigen Bieren oft nur knapp vorhanden.Schaum entsteht beim Zapfen aus viel Kohlensäure und Eiweiss. Beides ist nach langer Reifung nur noch wenig vorhanden.
  • Die Nase erforscht die Herkunft Aromastoffe aus dem Hopfenöl, Frucht- und Ester-Noten aus den verschiedenen Hefen, Röstton vom Schwarzmalz, Gewürze, Honigflavour. Für viele Kenner ist die Nase der beste Wegweiser bei der Identifikation des Bierstils.
  • Der Gaumen verrät Geheimnisse. Die Zungenspitze: gibt Auskunft über Säure und Rezent. "Beisst" es? Im Gaumen spüren wir den Malzkörper, Süsse, Salzigkeit, Rezenz. Ueber die Zunge rollen wir den Schluck mehrmals hin- und her. Ist er süffig, mild, klebrig, herb oder fein?
  • Durch den "langen Hals" Im Nachtrunk spüren wir die Bittere des Hopfens. Ist er kurz, lang, breit oder schlank? Mit Anhängend bezeichnen wir die verbleibende Bittere auch nach dem zweiten Nach-Schlucken.